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Mittelschule |
Wanderausstellung : „Tibet ohne Mythos“ 26.-30.November 2001

Sie zeigte das Leiden und die systematische Ausrottung einer alten Kultur und eines ganzen Volkes durch die chinesischen Besatzer seit dem Einmarsch der chinesischen Volksarmee 1950 bis zum heutigen Tag:
· Jeder Widerstand, jede Demonstration und Protestaktion wird mit unvorstellbarer Brutalität (Gefängnis, Folter, Hinrichtung ) niedergeschlagen - es gibt keine Selbstbestimmung und freie Religionsausübung
· Das an Rohstoffen reiche Land wird ausgebeutet und die Umwelt zerstört (Raketenbasen, Atomtests, Atommüll, Abholzung)
· Durch die Siedlungspolitik , Zwangssterilisation und Zwangsabtreibungen sind die Tibeter bereits zu einer Minderheit im eigenen Land geworden .
· Das alles geschieht unter den Augen der Weltöffentlichkeit, die dazu schweigt, um bei der chinesischen Regierung wegen wirtschaftlichen Interessen nicht in Ungnade zu fallen.

Das geistliche und weltliche Oberhaupt der Tibeter der Dalai Lama
(lebt seit seiner Flucht 1959 in Indien im Exil - Tibetische Exilregierung in
Dharamsala)
Er tritt unermüdlich
für Gewaltlosigkeit und Dialog und
friedliche Lösung der
Tibetfrage ein ( 5-Punkte -Friedensplan) , erhielt aber außer
dem Friedensnobelpreis 1989 , von den Regierungen der demokratischen Staaten
keine Unterstützung .
China verweigert jeglichen Dialog.

Das am häufigsten
geschriebene und gebetete Mantra
(= Gebet mit großer spiritueller
Kraft) der tiefreligiösen
buddhistischen Tibeter.

Blick in den Ausstellungsraum mit den Bildtafeln.
Themen:
· Land und Leute
· Chinesische Besetzung
· Tibet im Exil
· Religion
· Erziehungswesen
· Umwelt
· Menschenrechtsverletzungen
· Aktuelle Nachrichten



Reges Besucherinteresse ( an die 1000 Personen haben im Laufe der Woche die
Ausstellung besucht)

Info-Stand im Ausstellungsraum
Hintergrundbild: Potalapalast in Lhasa

Die CD-Rom über Tibet war bei den
Kindern sehr beliebt.

„Tibet-Workshop“ in der 2b mit der
tibetischen Lehrerin Frau Karma Echsel
und Frau A. Kolenz
Die Ausstellung wurde von dem Verein SAVE TIBET organisiert.
Das Büro befindet sich in der Lobenhauerngasse 5/1, 1170 Wien, Tel: 484 90 87, FAX 484 90 88
email:
save.tibet@gmx.at
Internet: www.logic.at/tibet
Da alle ehrenamtlich für das
Tibetische Volk arbeiten, ist das Büro
meistens Montag 17 - 19 Uhr, Mittwoch 11-13 Uhr und Freitags 10-13 Uhr besetzt.
Für neugierige Besucher gibt es am
Montag den Fünf-Uhr-Tee . Man
kann auch Bücher, Video-u.
Tonbandkassetten entlehnen oder eine Reiseberatung in Anspruch nehmen.
SPENDENKONTO: 610.741.803, BLZ 12000 (Bank Austria)
Es werden Projekte der Tibeter im Exil unterstützt, wie z.B. Bau eines Spitals, Transit Schule, Behindertenheim,...
Es gibt die Möglichkeit durch PATENSCHAFTEN Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Nonnen und Mönche zu unterstützen, um deren Ausbildung und ärztliche Betreuung zu gewährleisten.
Es werden auch laufend ehrenamtliche MITARBEITERINNEN gesucht .
Herzlichen Dank allen Besuchern der Ausstellung für Mitgefühl, Solidarität und finanzielle Hilfe .
TASHI DELEK(= Glück und Segen) !
(c) Wolfgang Richter
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