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Gemeinsam lernen = Zukunft
                                NEUE MITTELSCHULE HÖRNESGASSE

GemeinsamlernenistZukunft
SCHULLEITBILD der NMS Hörnesgasse
In unserer Schule begegnen einander Menschen aus vielen Ländern.
 
Unser Verständnis gemeinsamer Arbeit ist deshalb besonders geprägt von respektvollem
Miteinander und Achtung der Persönlichkeit des Einzelnen.
 
Die Verschiedenheit der Menschen und die Vielfalt im Unterricht verstehen wir als Chance,
junge Menschen auf eine Zukunft in einer weltoffenen Gemeinschaft vorzubereiten.
 
Vernetztes Denken und Wissen sehen wir als Grundlage, um sich in einer Welt mit
vielfältigen Anforderungen bewähren zu können.
 
In unserer Schule steht die Freude am Lernen im Vordergrund unserer Bemühungen.
Voraussetzung dafür ist ein sozial, fachlich und methodisch anspruchsvoller Unterricht.
 
Wir wollen jungen Menschen Raum geben, sich zu entwickeln,
selbstständiges Entscheiden und selbstbestimmtes Handeln zu erlernen.
 
 
 
 
 

 SCHULPROFIL

(aktualisiert: September 2018)

  1. Schultyp und Schwerpunktsetzung:

Seit dem Schuljahr 2015 / 16 wird der Standort  in allen Schulstufen als NMS geführt. Das bedeutet, dass in diesen Klassen der Unterricht nach den neuen Richtlinien erfolgt, sowohl inhaltlich als auch organisatorisch. Darauf wurde die Stundentafel ausgerichtet, bei deren Gestaltung auch darauf Rücksicht genommen wurde, dass der Standort in weiterer Folge zur Offenen Schule werden kann.

(Anmerkung: Diese Ausrichtung ist bereits seit dem Jahr 06 / 07 geplant; alle erfolgten baulichen Maßnahmen wurden unter diesen Vereinbarungen gesetzt.)

In der NMS werden Schüler/innen automatisch nach dem Gymnasiallehrplan unterrichtet, der Kern – und Erweiterungsbereiche vorsieht, innerhalb der 5. und 6. Schulstufe aber bei der Beurteilung der Ganzheitlichkeit folgt. In der 7. und 8. Schulstufe werden die Kinder ganzheitlich unterrichtet, die Beurteilung in den Hauptfächern erfolgt aber nach grundlegender oder vertiefter Allgemeinbildung.  

Mit einem erfolgreich abgeschlossenen NMS – Zeugnis wird es allerdings möglich sein, in jede weiterführende Schule überzutreten ohne zusätzliche Aufnahmsprüfungen.

Unsere schwerpunktmäßige Positionierung liegt in allen Klassen weiterhin auf einem möglichst hohen Ausbildungsstand in den Hauptfächern; zusätzlich gibt es aber die Möglichkeit der Wahl innerhalb von drei vertikal vernetzten Zweigen, die zusätzlichen individuellen Interessen und Begabungen Rechnung tragen sollen.

Durch die Anbindung des Standortes an die SQA – Pilotierung seit Nov. 2012 hat sich unsere Schule durch die Setzung verschiedener Themenbereiche innerhalb der Schulentwicklung eine Ausrichtung gegeben, deren Umsetzung innerhalb von drei Jahren nicht nur einen Innovationsschub gab sondern vor allem eine qualitätssichernde Maßnahme darstellt. –

Die Themenbereiche umfassten:

  1. die individuelle Leseförderung über die ges. Sek.1
  2. das e – learning
  3. die kompetenzentwickelnden Jahresplanungen
  4. die Einführung des Europasses. -

 SQA – Themenbereiche:

 2015 – 2018:

 

  1. Religiöse Diversität innerhalb des Schullebens der SEK 1 – Herausforderung und Bereicherung
  2. Implementierung von Wision in den schulischen Alltag

 

2017 – 2019:

 Da die Arbeit zur rel. Diversität in Kooperation mit den Universitäten bereits ein Jahr früher abgeschlossen wurde, wurde ab dem Herbst 2017 als zusätzliches

  Thema: e -  Education

 gewählt.

Folgende Schlagworte zeigen, wie vielfältig hier am Standort gearbeitet wird:

 

  • 1 EDV – Klasse pro Schulstufe
  • Active – Boards in allen Klassen
  • Verwendung eines I – Pad Wagens
  • MINT Gütesiegel
  • eEducation Expert Schule
  • aktive Teilnahme beiConnected Kids

 

Unser bewährter Kooperationspartner ist seit mehr als zehn Jahren das BORg Landstraße 70, 1030 Wien.

Die hohe Übertrittszahl, die Anzahl der abgelegten Reifeprüfungen unserer ehemaligen Schüler/innen, belegen die erfolgreiche Zusammenarbeit.

 Außerdem finden Schüler/innen mit speziellen Bedürfnissen in Integrationsklassen entsprechende Betreuung und Förderung. Zusätzlich werden durchs spezielle Leseförderkurse Defizite behoben.

 Dem Gedanken einer multikulturellen Gesellschaft wird durch besondere

organisatorische Maßnahmen und inhaltliche Angebote Rechnung getragen.

 

  1. Organisationsstruktur:

An unserem Standort erfolgt der Unterricht an 5 Tagen; Mittagsaufsichtsstunden sind eine ergänzende Möglichkeit zu Nachmittagsunterrichtsstunden.

 Seit  2010 / 11 sind alle Klassen vertikal miteinander vernetzt: damit soll reformpäd. Gedanken Rechnung getragen und eine natürliche Art der Lernkultur unter Kindern gesichert werden.

 

Besonderheiten der drei Zweige:

 

  1. creARTiv - Klassen mit Dalton-Elementen:

 „Dalton“  in Kürze:

 Diese Art der Pädagogik wurde zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts in den USA entwickelt. Dabei werden einige „gebundene“ Stunden durch ein Selbststudium der Schüler/innen ersetzt. Schriftliche Lernaufgaben sollen die Schüler/innen anleiten und befähigen, ihrer Individualität entsprechend, ein Arbeitspensum durchzuführen. Wer schneller zu arbeiten vermag, kann den Gegenstand vertiefen, erweitern bzw. Mitschüler/innen unterstützen. Der Lehrer ist Lernbegleiter; er gibt Hinweise und hilft aus Sackgassen. Es entsteht ein entspanntes Verhältnis zwischen Lehrer/innen und Schüler/innen. Selbständig werden steht im Vordergrund. Teamgeist, Organisationsfähigkeit, Kreativität, etc. werden geschult.

 

Der Förderung des künstlerischen Aspektes wird durch besondere Angebote in der Malerei Rechnung getragen; eine jährliche Ausstellung im öffentl. Bereich bietet zusätzlichen Anreiz.

 

  1. Sportklassen:

Seit dem Jahr 2006 gibt es jeweils eine Klasse auf jeder Schulstufe, die als zusätzlichen Schwerpunkt Fußball und / oder Sport hat; hier gibt es eine Kooperation mit dem SC Simmering.

Seit 2014 / 15 ist es möglich, einzelnen Sportgruppen eine tägliche oder

zusätzliche Turnstunde zu bieten, was vor allem dem angestrebten gesundheitl.

Aspekt dienlich sein soll.

 

  1. Netbook – Klassen:

 

Eine vertikal vernetzte Schulgruppe arbeitet seit  2011 / 12 im Unterricht verstärkt mit eigenen Laptops oder Netbooks. Teilweise werden Hausübungen und Tests oder Schularbeiten elektronisch erledigt.

 Seit 2014 / 15 haben diese Klassen zusätzliche EDV – Stunden, was eine größere Befähigung im sinnvollen Einsatz eines PCs ermöglicht und somit modernen beruflichen Voraussetzungen und Anforderungen entspricht.

 Zusätzlich kommen in allen Zweigen Tablets im Unterricht zum Einsatz.

 

Stundentafel für NMS - Klassen

 

 

1. Klasse

2. Klasse

3. Klasse

4. Klasse

 

Vorgabe SSR

Religion

2

2

2

2

8

8

Deutsch

4

4

4

4

16

11-22

Englisch

4

4

4

4

16

10-20

Geschichte

2

1

1

2

6

4-10

Geographie

2

1

2

1

6

5-12

Mathematik

4

4

5*

4

17

10-20

Geom. Zeichnen*

0

0

0

0

0

0

Biologie

2

2

1

1

6

5,5-12

Physik

0

2

2

1

5

3,5-10

Chemie

0

0

0

2

2

1,5-4

Musik

2

2

1

1

6

5-10

Bild. Erz.

2

2

1

1

6

5,5-12

Werken

2

2

1

1

6

5,5-12

Ern. / Hausw.

0

0

1

1

2

1-4

Leibesübungen

3

4

3

3

13

13-19

BOBI

0

0

1

1

2

2-4

KT / schulaut.

1

0

1

1

3

0-4

Gesamt

30

30

30

30

120

120

 

GZ ( 3. Kl. )  bzw. DG ( 1., 2. + 3. Kl. ) wird integrativ unterrichtet.

 

Im Modell aller Klassen sind folgende Besonderheiten enthalten:

 

      • Teamteaching
      • Kompetenzentwickelnde Jahresplanungen
      • Offene Lernformen
      • Einsatz von AHS – Lehrer/innen
      • Fächerübergreifender Unterricht und Unterrichtsprojekte
      • Ergänzende differenzierte Leistungsbeurteilung
      • Schulentwicklungsarbeit
      • Selbstevaluation
      • Berufsorientierung und Bildungsberatung
      • individuelle Förderung schwacher  bzw. besonders Begabter

 

  1. Lage, Erreichbarkeit und Umfeld:

Die Schule befindet sich in einem historischen Viertel des dritten Bezirkes

und ist wegen ihrer günstigen Lage leicht erreichbar. Eine Station der Linie 4A ist direkt vor dem Schulgebäude, die U3- Station Rochusgasse ist in fünf Minuten erreichbar, ebenso die Linie 74A. Die Schnellbahnstation Wien-Mitte ist etwa zehn Minuten entfernt.

Die Grünflächen des Pratergeländes erstrecken sich in unmittelbarer Nähe.-

 Die Nahversorgung wird durch die Nähe zur Landstr. Hauptstraße garantiert, außerdem befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft die Schule des Kooperationspartners und eine städtische Bibliothek.

 

  1. Das Schulgebäude

 

Das Gebäude von 1886, also aus der Spätgründerzeit, umfasst neben den hellen Klassenräumen Räume zur speziellen Verwendung.

Es gibt eine sehr gut ausgestattete große Bibliothek, zwei Turnsäle, einen Gymnastikraum, eine moderne Küche, einen Physiksaal, der mit einem der beiden EDV- Räume vernetzt ist, ein Beratungszimmer,  neu ausgestattete Werkstätten, einen Raum für „offenes Lernen“, einen modernen Festsaal und ein Religionszimmer. Außerdem verfügt die Schule über komplett renovierte Klassenräume. Alle Räume haben EDV – Zugänge und  - neu - ab 2017 / 18 interactive Whiteboards.

Im Juni 2016 erfolgte im Rahmen einer beeindruckenden Feier die Namensgebung der Schule.-

 Seit dem Sommer 2004 wurde das Schulhaus jedes Jahr verschiedensten radikalen Renovierungsmaßnahmen unterzogen, welche im Herbst 2013 abgeschlossen wurden, Im Sommer 17-18 wurde das Gebäude zusätzlich mit Activeboards ausgestattet.

 

  1. Unser Team:

 Geleitet wird die Schule von Frau Direktor B. Taxer.

 

  • Etwa 35 Lehrer/innen (Hauptschullehrer/innen, AHS-Lehrer/innen, Integrationslehrer/innen, Religionslehrer/innen,  eine Psychagogin) bilden ein Team, das einen methodisch differenzierten Unterricht ermöglicht und Support bietet. Rege Teilnahme an Fort – und Weiterbildungsveranstaltungen setzt neue Impulse für den Unterricht.

(z.B. Lesepädagogik und Qualitätsmanagement...)

 

  • Speziell ausgebildete Kolleginnen stehen für Bildungsberatung und Berufs-

orientierung zur Verfügung.

 

  • Weiters ist hervorzuheben, dass einige Kollegen/innen

als Betreuungslehrer Studenten/innen in die Unterrichtspraxis einführen.

 

  • Seit März 2017 ergänzt eine eigene Schulsozialarbeiterin das Team.

 

  • Die medizin. Betreuung erfolgt durch eine Schulärztin.

 

  • Ein Schulwart und zwei Reinigungsdamen sorgen für Sauberkeit im Gebäude.

  

Im Schuljahr 2018 /19 arbeiten etwa 280 Schüler/innen in 12 Klassen aufgeteilt gemeinsam mit ihren Lehrer/innen.

  

  1. Fördereinrichtungen:

 

Das Förderkonzept unseres Standortes hilft Defizite zu beheben und Begabungen zu fördern.

 

      • Teamteaching mit flexibel gestaltetem Unterricht zum Kompetenzenerwerb in Kleingruppen in den Hauptfächern
      • Leseförderung in Spezialkursen unter Einbindung eines Lesekoordinators
      • Sprachförderkurse
      • Intensivkurse in E und M zum besseren Übertritt in weiterführ. Schulen
      • Verstärkte Nahtstellenbetreuung zw. VS und NMS
      • Zusätzl. Betreuung der I – Klassen durch Sonderschulpädagoginnen

 

 

  1. Besondere Angebote und Aktivitäten:

 

  1. Unverbindliche Übungen und Projektschwerpunkte:

 

  • Bildnerisches Gestalten
  • EDV/Informatik
  • Schülerliga
  • Fußball
  • Schwimmen
  • Eislaufen
  • Ballspiele
  • Laufen
  • Übungen

 

  • Gewaltprävention und Medienerziehung
  • Lerncoaching
  • Soziales Lernen
  • Einsatz von tablets im Unterricht – Pilotschule des SSR
  • siehe: www.mittelschule.at

 

  1. Sonstige Aktivitäten

 

  • Besuche kultureller Veranstaltungen
  • Musikhörstunden
  • Berufspraktische Tage
  • Diverse Unterrichtsprojekte
  • „Science Week“
  • Teilnahme an den Bewerben zum Erwerb der Schwimmqualifikationen
  • „Fahrradführerschein“
  • Outdooraktivitäten sportlicher Art
  • Sportwochen
  • Schullandwochen mit bes. Schwerpunkten
  • Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben
  • Teilnahme an internationalen Projekten
  • Computerführerschein in Planung

           

  1. Öffentlichkeitsarbeit:

 

            Referententätigkeit von KollegInnen im In – und Ausland

            Herausgabe eines Buches im Rahmen des Kinder – UNO – Projekts

            Mitarbeit am Buch „ Ideen machen Schule“

            Ausstellungen in der „Kleinen Galerie“ und der VHS Landstraße 2017 und 2018

            Zusammenarbeit mit den Volksschulen des Bezirks zum Thema Schulübertritt

            Teilnahme am Bezirksparlament

            Teilnahme am Bezirksjugendsingen

            Tag der offenen Tür im Spätherbst

            Veröffentlichung außergewöhnlicher Aktivitäten in den Medien

            Teilnahme an der Schüler – Liga

            Präventive Vorträge durch die Exekutive für Eltern und Schüler/innen

130 Jahr Feier mit Namensgebung der Schule im Frühjahr 2016 unter Einbindung des Bezirks, des Rabenhoftheaters, des ORF und der Tageszeitungen in Wien

  1. Schulpartnerschaft:

 

Internationale Projekte

 

  • Langjährige Teilnahme an Comeniusprojekten in Zusammenarbeit mit 16 europäischen Staaten
  • Projekt „Kinder – UNO“ in Zusammenarbeit mit dem Akad. Forum für Außenpolitik und Schulen in aller Welt
  • Projektwochen zur Sprachförderung und Kulturvermittlung
  • Teilnahme am Projekt Innovative Learning Environments ( ILE ) in Zusammenarbeit mit OECD und BMUKK

 

 

Beziehungen innerhalb Wiens:

 

      • Sehr effiziente Zusammenarbeit mit den Gremien der Schulpartnerschaft (Elternverein, Klassenforen, Schulforum, Schülervertretung)
      • monatliche Klassensprecherplattform mit der Direktorin
      • Ausbildung von Student/innen in Zusammenarbeit mit den päd. Hochschulen
      • Sehr gute Kontakte mit den Bezirksvertretern, dem Amt für Jugend und Familie und den sonstigen soz. Einrichtungsdiensten des Bezirks
      • Sehr gute Zusammenarbeit mit den Magistraten 56 und 34
      • Gute Vernetzung mit einigen Sponsorfirmen

 

 

  1. Aufgabenstellung der nächsten Jahre:

 

           

        • Bewerbung um das Begabungssiegel für die SEK 1
        • Laufende Evaluierung der Unterrichtsqualität durch individuelle Rückmeldeverfahren
        • Fortsetzung effizienter Schulwerbung
        • Handhabung der neuen Medien
        • Einbindung neuer Kolleg/innen in System und Organisation
        • Umstellung der Organisation zur offenen Schule
        • Verstärkte Vernetzung der drei vertikalen Zweige und entsprechende Bewerbung
        • Umsetzung effizienter Lesekonzepte
        • Entwicklung und Umsetzung von Bildungsstandards
        • Entwicklung und Durchführung neuer Unterrichtskonzepte (Verbesserte Konzepte zur optimalen Förderung nicht deutschsprachiger Schüler/innen)
        • Förderung von schulbezogenen Unterrichtsprojekten
        • Verstärkte Zusammenarbeit mit Betrieben des Bezirks
        • Spezielle Fortbildungen
        • Erhaltung des hohen Ausbildungsniveaus
        • Vermehrte Sponsorenfindung
        • Erhöhte Präsentation besonderer Projekte in den Medien
        • Forderung eines Schulsekretariat - Dienstpostens